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Stammzelltherapie |
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 |  | Stammzellen sind Körperzellen, die noch nicht ausdifferenziert sind. Das heißt, sie liegen noch nicht in einer Form vor, die sie für ihre Verwendung im Organismus spezialisiert (zum Beispiel als Hautzelle oder Leberzelle), vielmehr ist ihre spätere Verwendung noch offen. Stammzellen sind in der Lage, ständig neue, organspezifische Tochterzellen zu erzeugen und sich dabei selbst zu erhalten. Hierzu befähigt sie ein noch nicht vollständig geklärter Mechanismus von asymmetrischer Zellteilung, der es ihnen erlaubt, einerseits Tochterzellen mit Stammzelleigenschaften zu generieren, andererseits andere Tochterzellen mit größerer Ausdifferenzierung hervorzubringen. Über das jeweilige Schicksal der Zellen entscheidet dabei vor allem das biologische Milieu, in dem sie sich befinden.
Stammzellen werden vor allem durch ihr ontogenetisches Alter und ihr Differenzierungspotenzial unterschieden: die ontogenetisch frühesten Stammzellen sind die totipotenten embryonalen Stammzellen, aus denen später die primitiven Keimstammzellen, sowie die somatischen Stamm- und Progenitorzellen (oder Vorläuferzellen) hervorgehen.
In der medizinischen Anwendung sollen z.B. Krebserkrankungen therapiert werden können.
Biologische Lebensversicherung
Unmittelbar nach der Geburt können Eltern eine Art >biologische Lebensversicherung< für ihren Nachwuchs abschließen, indem sie die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut einfrieren (kryo-konservieren) lassen. Erkrankt das Neugeborene im Erwachsenenalter beispielsweise an Alzheimer oder Parkinson oder erleidet einen Herzinfarkt, kann auf die eigenen Stammzellen zurückgegriffen und ein natürlicher Genesungsprozess in die Wege geleitet werden. |  |
|  | |  | Redaktion Stammzelltherapie Aachen |  |  |
|  | |  |  | XCell-Center Das XCell-Center, Institut für regenerative Medizin, befindet sich im Kölner Eduardus-Krankenhaus. Dort werden adulte, autologe (körpereigene) Stammzellen sowohl wissenschaftlich untersucht als auch therapeutisch eingesetzt.
Unser Ziel ist es:
•dem Patienten auf höchstem medizinischen Niveau eine Therapie mit autologen, adulten Stammzellen anzubieten.
•auf wissenschaftlicher Basis die Zusammenhänge und Wirkungsweise autologer, adulter Stammzellen zu erforschen und durch Evaluierung von klinischen und präklinischen Daten zu belegen.
Wir bieten Patienten mit degenerativen Erkrankungen wie z. B. Alzheimer, Parkinson und Diabetes, die Möglichkeit sich einer innovativen und erfolgversprechenden Stammzelltherapie zu unterziehen.
Seit unserem Start im Januar 2007 haben sich mehr als 750 Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen unserer sicheren Stammzelltherapie unterzogen.
Wir sind Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin.
Weltweite Präsenz! Mehr Infos finden Sie in unseren Geschäftsempfehlungen |
|  | |  | |  | |  |  Bild: www.dradio.de | Stammzellen - Quelle ewigen Lebens? Mit Stammzellen können schon heute viele schwere Krankheiten kuriert werden und fast täglich werden es mehr. Für manche Forscher sind Stammzellen das ultimative Therapeutikum, der Holy Grail of medicine.
Die befruchtete Eizelle (Zygote) ist quasi die Mutter aller Stammzellen. Da sie einen diploiden Chromosomensatz mit 46 Einzelchromosomen und somit alle genetischen Informationen enthält, um sich zu einem vollständigen Menschen mit seinen über 200 Zell-/Gewebetypen und seinen ca. 80.000.000.000.000 (80 Billionen) Einzelzellen zu entwickeln, nennt man sie totipotent: alleskönnerisch.
Diese Fähigkeit hat die Zygote allerdings nur drei Teilungen lang, bis zum achten Zellstadium. Bis dahin kann jede Tochterzelle allein einen kompletten Organismus aufbauen.
Den kompletten wissenschaftlichen Aufsatz von Dr. Volker Halstenberg lesen Sie wenn Sie den Link (PDF Download) anklicken.
(PDF Download) |
|  | |  |  Bild: Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff | Adulte Stammzelltherapie zur Regeneration des Herzens Der Verlust von kontraktilem Herzgewebe – häufig als Folge eines Infarktes – resultiert durch eine sehr begrenzte Regenerationskapazität des Herzens in der Regel in einer irreversiblen Funktionseinschränkung. Die Beeinflussung der Regenerationsfähigkeit des Herzens durch zellbasierte kardiale Therapien mit Vorläufer- oder Stammzellen eröffnet ein neues Therapiefeld. Eine Reihe von verschiedenen (Stamm-)Zelltypen und Applikationsformen werden derzeit geprüft. Die Möglichkeiten und Risiken der Therapie sind noch nicht gut einschätzbar, biologische Hintergründe zum großen Teil noch ungeklärt. Somit steht die Entwicklung noch am Anfang, allerdings sind schon jetzt klinische Therapien in Aussicht. Die Vision vom nachwachsenden Herzen in Analogie zur Prometheus-Sage erhält im Lichte der Stammzellforschung eine klinisch wissenschaftliche Grundlage für die Entwicklung neuer kardialer Therapien.
Herz-Kreislauferkrankungen sind in den westlichen Ländern die häufigste Krankheits- und Todesursache in der alternden Bevölkerung. Das Entstehen einer Herzschwäche insbesondere durch Herzinfarkt-bedingte Gewebezerstörungen verursacht allein in Deutschland bei fast 1 Mio. Menschen erhebliche Einschränkungen von Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Reparative oder unterstützende Behandlungsverfahren sind bisher nicht imstande, untergegangenes Gewebe dauerhaft wiederherzustellen oder Regenerationsprozesse in Gang zu setzen. Im Endstadium der Erkrankung können Herztransplantationen in Deutschland nur bei ca. 400 Patienten pro Jahr durchgeführt werden. Die entstehenden Kosten – insbesondere für Diagnostik und medikamentöse Therapie – verschlingen jährlich fast ein Drittel der Gesundheitskosten.
Die alte Erkenntnis und Faszination von Regenerationsprozessen im Körper erhält durch die rasch wachsenden Erkenntnisse aus der Entwicklungsbiologie und Stammzellforschung eine neue Aktualität. Die molekulare Einsicht in biologische Prozesse auf Basis von Stammzellen, tierexperimentelle Ergebnisse und klinische Beobachtungen schaffen Hoffnung und Visionskraft für das neue Forschungsfeld der „Regenerativen Medizin“. Von besonderem Interesse und klinischer Relevanz ist die Regenerationsfähigkeit des Herzens. Das Dogma der fehlenden Regenerationsfähigkeit des Herzens im Erwachsenenalter wird durch neue Erkenntnisse der Stammzellforschung immer mehr relativiert1,2. Die Auslösung und Beherrschung von Regenerationsprozessen im Herzen hätte bahnbrechende Auswirkungen in der Herz-Kreislauftherapie.
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